Chris Art & Travel


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Südafrika - am Kap

Reiseerzählung




Südafrikanische Impressionen


3 ½ Touren am herbstlichen Kap - 2010


Hermanus, 2010

Nichts aber auch gar nichts hatte sich in den letzten Jahren verändert. Das Mobilar stand noch immer an der gleichen Stelle, vieles war noch ein wenig betagter geworden und das kolonial anmutende Leben, schien wie eh und je dahinzuplätschern. Die kleinen Silberkännchen und Vasen auf der viktorianischen Vitrine waren frisch poliert; die Wäsche hing wie jeden Montag morgen auf der Leine im Wäschehof und die bedächtige Maid war um kurz vor 10.00 Uhr bereits mit den Vorbereitungen für das Mittagessen beschäftigt. Auf der Veranda, blätterte das strahlende Weiß bereits vom grauen Beton und das Mobiliar zeigte rostige Spuren. Das Meer war so nah.

Der kleine Shoppingkomplex in Hermanus war voller Leben. In den kleinen Geschäften baumelten viele farbenfrohe afrikanische Souvenirs von den Wänden und die Auswahl an Andenken mit Walbildern war vortrefflich. Leider gab es erneut Restaurants und Geschäfte die verdrängt worden waren. Auch das ehemalige gemütliche Kaffee hatte einen neuen Besitzer gefunden.

Hermanus hatte trotz seines steigenden Tourismus seinen kleinstädtischen Charakter nicht verloren. Der Blick hinunter vom Cliffpath entlang der schroffen Felsenküste hinüber zum kilometerlangen Grotto Beach, war noch immer ein unverwechselbares Erlebnis. Die leichte Brise entlang des schmalen sandigen Wanderpfades, führte uns bis hin zum romantischen, sehr gepflegten Vöelklip Beach, wo rüstige ältere Damen sich auf ihren Boogyboards ins kalte Nass stürzten. Wir setzten uns auf die terrassenförmig angelegte Liegewiese und ließen den Blick über die felsige Sandbucht schweifen und erinnerten uns, an die vielen schönen Stunden, die wir hier schon verbracht hatten.

Auf dieser Reise planten wir erneut uns Zeit zu nehmen, um vorrangig die Teile des Kaps zu bereisen, die wir in den vielen Jahren zuvor nur unzureichend besucht hatten.




Cape Peninsula, 2010

Nach einigen Tagen der Erholung begaben wir uns am frühen Morgen auf die Fahrt zur Kaphalbinsel.

Statt der bizzaren Gebirgsautobahn über den kurvenreichen Sir Lawreyspaß, nahmen wir die weniger befahrene Küstenstraße. Von Hermanus ging es zunächst um die Botriver Lagune bis zum kleinen Städtchen Kleinmond. Zu unserer Rechten begleitete uns von nun an eine lichte, meist nur mit Fynbos bewachsene Hügelkette. Wir genossen den Anblick dieser Region in vollen Zügen, eine Region die alle Variationen der Kaplandschaft vereinigt, dünenreiche Strände, steile Klippen, Gezeiten, dürres Brachland und dichten Wald, Wasserfälle und hohe Bergkuppen. Die Attraktionen Kleinmonds hatten wir schon zuvor besucht und so ging es weiter entlang der ebenen Küstenstrasse nach Bettys Bay. Bettys Bay ist ebenso wie Hermanus ideal für Walbeobachtungen. Unsere Hoffnung im März Wale zu sehen war nur gering, da sich die großen Säugetiere meist nur in den Sommermonaten von Juni bis Oktober entlang dieses Küstenabschnitts aufhalten, so begutachteten wir die putzig watschelnden Pinguine am Stony Point.


Die Straße hinüber zur False Bay wurde merklich kurvenreicher, nicht umsonst gehört die bizarre Serpentinstraße rund um Pringle Bay mit zu den schönsten im Kapland.

Immer wieder eröffnete sich uns ein herrlichen Blick auf die parallel verlaufende Gebirgskette, auf die langen Strände, auf das tief unten liegende Meer und auf einige kühne Wellenreiter die im kalten Nass die Wellen abritten.


In Gordons Bay angekommen war der ganze Zauber vorbei. Von hier ging es für einige Kilometer Landeinwärts, bis wir entlang einer flachen Ebene die weite Falsebay erneut erblickten. Der Weg führte uns vorbei an langen silbrig glänzenden Stränden und mehreren heruntergekommenen Townships bis wir Muizenburg erreichten. Kurz hinter Muizenberg nahmen wir den schmalen Küstenweg entlang einer dichten Hügelkette. Wir fuhren durch das viktorianisch anmutende St. James und gelangten kurz darauf in das kleine malerische Städtchen Fish Hoek, das sich rund um eine Bucht an eine Hügelkette schmiegt. Zur richtigen Tageszeit hätten wir hier die Fischer beobachten können, wie sie ihre Netze an den Strand ziehen und den großen Yellowtail versuchen zu bändigen.

Von Fish Hoek nahmen wir den Weg über das Sun Valley zur Westküste und von hier einen Umweg nach Hout Bay. Wir blickten zunächst hinunter auf zwei Reiter die ihre Pferde im Galopp durch das seichte Wasser des weiten Noordhoek Strandes trieben, bis sie in der Ferne nur noch schemenhaft zu erkennen waren. Von hier ging es zum Highlight der Kaphalbinsel, dem Cheapmans Peak mit seinen ergreifenden Ausblicken. 10 km voller atemberaubender Weite, serpentinartigen schmalen Strassen, Blicke in die Tiefe, malerisch bizzar und unvergesslich.


Mehrere Plakate und Anzeigen wiesen immer wieder auf den ‘Mariner’s Wharf’ in Hout Bay hin und so besuchen wir die alten Fischmarkthallen mit seinem Souvenirgeschäft, welches vollgepackt war mit Muscheln und allerlei maritimen Krimskrams. Wir aßen Fish & Chips, sahen uns die Fischerboote an, beobachteten die gekonnten Bewegungen der Fischverkäuferinnen in der Markthalle, stöberten ein wenig in den Geschäften und machten uns dann auf den direkten Weg nach Scarborough unserem Tagesziel, am Rande des Cape of Good Hope Nature Reserve.

Im Pick‘nPay in Sun Valley kauften wir einige frische Lebensmitteln und bestaunten die lange Reihe der Kassen und den Service. 15 Teile verschwanden in 6 kostenlosen Plastiktüten. Weitere 20 km fuhren wir durch unbewohntes Gebiet, vorbei am Leuchtturm von Kommetjie, bis wir am späten Nachmittag Scarborough erreichten.

Am frühen Abend herrschte Ebbe am imposanten Felsenstrand der ‚misty cliffs‘, nur wenige Kilometer von Scarborough entfernt. Diese Ebbe nutzten wir um uns frische Muscheln für das Abendessen von den Klippen zu schlagen. Begleitet wurde unser Tun von zwei Delphinen, welche malerisch in einiger Entfernung in den sonnenumfluteten Wellen planschten.

Nach einem wunderschönen Abendessen im Kreise der Familie, leitete ein unbeschreibliches Abendrot die Nacht ein. Ein Abendrot um das die Ostküstler alle Westküstler beneiden. Das Scarborough bereits nah am Nationapark und relativ abseits liegt, machten die Gespräche über ungebetete Hausgäste, wie Spinnen, Schlangen und gelegentlich Paviane die den Müll durchwühlten, deutlich. In jener Nacht war der Gast ein kleiner Skorpion, der uns jedoch glücklicherweise verschonte.

Am nächsten Morgen führte uns der Weg endlich zum Cape Point und zum Kap der guten Hoffnung. Vor dem Gate standen einige schwarze Straßenhändler und boten afrikanische Handarbeiten an. Besonders die gradlinigen schönen Steinskulturen aus Simbabwe sind in Südafrika überall zu finden und gehören sicherlich zu den schönsten Souvenirs des südlichen Afrika.

Nachdem wir am Gate des Nationalparks unsere Gebühr entrichtet hatten und mit einer dürftigen Karte ausgestattet wurden, fuhren wir hinein in das karge mit Fynbos und anderen Pflanzen bewachsene Cape of Good Hope Nature Reserve. Das mehr als 1400 Pflanzenarten die Kaphalbinsel bedecken, wurde uns erst auf den zweiten Blick deutlich. Zu Beginn begaben wir uns auf unseren obligatorischen halbstündigen Spaziergang hoch hinauf zum Leuchtturm des windigen Cape Point, um den traumhaften Panoramablick auf die bizarre Küstenlinie, die weite der False Bay und auf das Kap der guten Hoffnung zu genießen.


Dann entfernten wir uns vom Massentourismus und begaben uns auf die entlegenen Straßen im Nationalpark. Wir erspähten einige grazile Buntböcke, berührten den facettenreichen Fynbos, entdeckten einige wenige wunderschöne blühende Pflanzen, betrachteten das verwundene Geäst der robusten Milkwoodbäume, entdecken ein Zebra im dichten Gebüsch und begaben uns auf einige kurze Wege entlang der malerischen Wanderpfade, die den Nationalpark mit seinen seichten Hügel durchziehen.

Am Platboom Bay Parkplatz machten wir Rast und gaben uns der Ruhe der geschützten Bucht hin. Während wir unsere Decke aufschlugen und ein Picknick vorbereiten, trotteten eine Reihe von Straußen an uns vorbei. Mit einem kurzen Blick wandten sie sich wieder von uns ab und verschwanden so schnell wieder im Gebüsch, wie sie gekommen waren. Die seichte Brise die uns über die Haut strich, war eine wohltuende Abkühlung in der Mittagshitze. Die Sonne flimmerte auf dem feinsandigen Strand und die kleinen Wellen plätscherten sanft ans Ufer.

Wir waren ganz allein und das erhebende Gefühl an der Westküste des Reservats zu sitzen, links oben den Cape Point zu erspähen und vor uns ergreifende Weite des Meeres zu verspüren, wurde zu einer äußerst nachhaltigen Erinnerung.

Nur mit Mühe konnten wir uns von dem Anblick trennen und machten uns am Nachmittag auf den Rückweg. Fast mit Schrittgeschwindigkeit fuhren wir die letzten Kilometer durch den Nationalpark, in der Hoffnung noch einige Tiere zu entdecken, doch als ein großer Touristenbus an uns vorbei preschte, gaben wir die Hoffnung auf. Nachdem wir den Nationalpark wieder verlassen hatten, führte uns der Weg zunächst nach Simonstown, einer kleinen Stadt die sich dem Tourismus geöffnet hat. Einige kleine Strände, Angel- und Tauchmöglichkeiten prägen neben der südafrikanischen Marine, die hier Quartier bezogen hat, das Bild. Wir fuhren ein Stück den Red Hill hinauf, um ein letztes Mal hinunter auf die weite Simonsbay zu blicken, ein wunderschöner Anblick, mit einigen Segelboten in der Ferne.




The southernmost tip of Africa 2010


Ein Ausflug zum südlichsten Punkt Afrikas.

Von Hermanus ging es in den kleinen Ort Stanford, weiter vorbei an den vielen Wildblumenfarmen der Region, durch die seichten weiten Hügel und Täler des Overbergs, vorbei an großen Farmen, abgeernteten gelben Weizenfeldern und an vielen Hunderten von Schafen bis nach Napier. Hinter Bredasdorp fuhren wir weiter nach Struisbaai. Die Landschaft wurde immer flacher und das strahlende Blau wurde nur durch einige weiße Wölkchen getrübt.

In den letzten Jahren hatte sich einiges getan, eine weitläufige weiße Menschenleere Ferienhaussiedlung säumte den schönen Strand bis hin zum alten kleinen Fischeihafen im Südwesten.

Im Fischereihafen genossen wir den Blick über den weiten Hafen mit seinen bunten etwas betagten Fischerbooten. Als wir auf den Steg traten bemerkten ein blaues Schild auf dem stand ‚’Parrie welcomes you to Struuisbaai Harbour’.

Und wirklich kurze Zeit später entdeckten wir den Rochen im seichten türkisen Wasser.

Der Rochen schlengelte sich unter einigen Fischerbooten hindurch und blieb überraschend nah am Pier. Einige andere Touristen bemerkten, das wir hinunter ins Wasser zeigten und kamen laut schreiend ebenfalls auf die Pier. Zunächst befürchteten wir er würde aufgrund der großen Aufmerksamkeit fliehen, aber den Rochen schien die Aufregung nicht zu stören.

Ein farbiger Fischer erklärte uns das der Rochen seit langem ein ständiger Gast war und zur Attraktion des Fischerhafens geworden ist. So nahmen wir uns Zeit ihn für eine Weile fasziniert zuzuschauen.

Nach einem Spaziergang über die zweite Pier an dem einige Angler die Felsen säumten, nahmen wir die Straße nach Westen und folgten der unspektakulären Küstenlinie westwärts nach Cape Agulhus.

Der Himmel war noch immer hellblau und der kleine Ort mit seinen wenigen Häusern wirkte wenig spektakulär. Lediglich der rotweiß gestreifte Leuchtturm strahlte etwas Besonderes aus. Wir versuchten diesen Augenblick intensiv in unserer Erinnerung zu verankern und doch, es kam nie das Gefühl auf, am südlichsten Punkt des schwarzen Kontinents zu sein. Dort wo der kühle mächtige Atlantik auf die sanften warmen Fluten des Indischen Ozeans trifft.

Für den Rückweg wählten wir den direkten Weg über ungeteerte Straßen durch die Farmlandschaft des südlichen Overberg, vorbei an Schafherden, spielenden Kindern, Schafe hütenden Hunden, einfachen Farmhäusern und schlichter Landschaft. Ausklingen ließen wir die Tour mit einem Spaziergang entlang des Strandes in Pearly Beach, wo nur einige wenige silbrig glänzende zerbrochene Perlmuttmuscheln am zerklüfteten unberührten Strand, seinem Namen gerecht wurden.




Robertson wine route, 2010


Von Hermanus geht es zunächst nach Botriver, von dort ein Stück ostwärts bis wir die R 43 erreichen. Der Weg führt uns vorbei an seichten Tälern, dürren flacheren Feldern bis zum bizarr anmutenen Theewaterskloof Dam, mit seinem dicht mit Schilf bewachsenen Ufern. Die verdörten Baumkuppen die noch aus dem Wasser ragen, errinnern an die Zeiten, wo das Land noch kein Dam war. Heute liefert der Staudam den größten Teil des Trinkwassers Kapstadts. Einige Angler verlieren sich zu dieser herbstlichen Jahreszeit mit kleinen Booten auf dem weiten See.

Je näher wir dem beschaulichen Ort Villiersdorp kommen, desto häufiger treffen wir auf Obstplantagen. Hinter der Ortschaft geht es über die schmale Straße auf einen der vielen Pässe der Region, vorbei an vertrockneten Gräsern und durch mit Wein bedeckte Tälern. Die Weinlese prägt die Fahrt und so stoppen wir einige Male um den Arbeitern bei der Lese zuzuschauen. Das lichte Weinlaub hat sich bereits bunt gefärbt und die kargen niedrigen Rebstöcke sind reihenweise durch Drähte verbunden.

Rund um die Stadt Worchester, ist die Vegetion immer trockener. Einige Kakteen erinnern uns daran, das die Wüste nicht weit ist. In der geschäftigen Weinstadt, mit seiner bekannten Dutch Reformchurch und dem größten Brandy Cellar der Welt, stillen wir unseren leichten Appetit mit einem Snack, einem akzeptablen Hähnchenburger und machen uns dann auf in Richtung Robertson.

Das Breede River Valley wird nun langsam etwas lieblicher und über die R60 erreichen wir den weitläufigen Ort Robertson, der durch eine geschäftige Innenstadt und seine dichten Bougainvillea und Hibiskushecken bekannt ist. Das Thermometer zeigt 37 Grad an und die Bäume der breiten Alleen spenden angenehmen Schatten. Das beeindruckende Bergmassiv immer in Blicknähe spüren wir, dass der Obst und Weinanbau das Leben der Stadt deutlich prägt.

Von hier geht der Weg östlich von Roberston auf der R317 zum charmanten Weingut Bon Courage. Als wir die kleine mondäne Probierstube betreten, stellen wir fest, dass wir die einzigen Gäste sind und so schenkt man uns die ganze Aufmerksamkeit. Wir probieren einige der hiesigen Weine und lassen uns die Geschichte des Weinguts erläutern. Das Anwesen besticht durch sein pittoreskes Manor House aus dem Jahre 1818 und sein reizendem Ambiente.

Mehrere Kilometer weiter öslich machen wir Halt im Van Loveren Wine Estate. Der Straßenrand wie auch die Einfahrt wird von strahlend roten Gladiolen gesäumt. Im wunderschönen Garten gedeiht der Hibiskus, prunkt die Bougainvillea und blühen einige Rosen. In der Nähe der Quelle nehmen wir an einem der vielen Tische Platz und lassen uns von den Van Loveren Brüdern die Weine erläutern. Während der Weinprobe bringt man uns hin und wieder einen leckeren Sweatcornfritter, der für einen angenehmen Imbiss sorgt. Im Ladengeschäft ordern wir zwei Kisten Wein und fahren dann weiter.

Wir folgen dem Breede River entlang der schönen sanften Täler auf wenig befahrenen Strassen bis nach Stormsvlei. Im Country Flowers lassen wir uns die getrockneten Kreationen zeigen. Der von außen unscheinbar wirkende kleine Laden, ist prächtig mit gebundenen Trockensträußen dekoriert. In kleinen Kartons bietet das Geschäft sogar zusammengelegte Blumen für den Flugreisenden an, der entfaltet einen prächtigen Strauss ergibt. Die Hortensien sind erstaunlich weich, sehr biegsam und sogar abwaschbar. Im hinteren Teil des Raumes kann man Weine kaufen und auf der Veranda wird auf Wunsch Gebäck und Tee serviert. Der traumhafte Garten ist ein wahres Idyll und bietet sich zu einem Spaziergang an. In einiger Entfernung erspähen wir ihre große Hortensienplantage. Besonders begeistert uns jedoch der betörende Duft der Blüten eines Baumes, die dem Jasmin ähneln und einen Südseezauber in sich bergen. So stecke ich mir einige Blüten ins Haar, wir kaufen einen Trockenstrauß und machen uns dann langsam auf den Rückweg nach Hermanus.


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