Chris Art & Travel


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Oslo

Norwegen



Tour 1 - Hauptstadt Oslo

  • Die Fährreederein bieten direkte Verbindungen nach Oslo an. Alternativ reist man über Schweden in die Metropole Norwegens. (s.u.)
  • Stadtrundgang: Viele Sehenswürdigkeiten Oslos sind gut zu Fuss zu erwandern, andere sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer mit dem Auto anreist, sollte bedenken, dass alle Stadtzufahrten mautpflichtig sind.
  • Für einen Besuchs Oslos sollte man mindestens 3 Tage einplanen. Hat man weniger Zeit zur Verfügung sollte man folgende Höhepunkte nicht versäumen: Die Museumsinsel Bygdøy, den Frognerparken mit den Vigeland Skupturen, die Holmenkollenschanze, das Munch Museum, das Hafenviertel Aker Brygge mit Rathaus und der Blick von der Akerhus Festung.



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  • Zwei Reederein bieten Fährverbindungen von Nordjütland/Dänemark nach Oslo an. Zum einen die Stena Line über Frederikshavn (9 - 12 Std.) und zum anderen die Color Line über Hirtshals (8 1/2 - 13 Std.). Nähere Informationen und Preise finden Sie im Internet unter www.stenaline.de und www.colorline.de . Tipp: Ein Preisvergleich ist sehr ratsam, da beide Reederein Sonderangebote anbieten. Tagesfahrten sind dabei deutlich günstiger als Nachtfahrten, ebenso Fahrten in der Woche. Je früher man bucht, desto besser ist die Chance, einer dieser Angebote nutzen zu können. Eine weitere Alternative ist die günstigste und kürzeste Verbindung, die Fährfahrt von Frederikshavn nach Göteborg mit der Stena Line und die Weiterfahrt nach Oslo (ca. 330 km), die beispielsweise für Wohnmobillisten attraktiv ist.
  • Die direkteste Fährverbindung führt mit der Color Line von Kiel nach Oslo. Besonders reizvoll ist die Fahrt mit dem neuen Fährschiff 'Color Fantasy'. Die Fähre verläßt Kiel um 13.30 Uhr und erreicht Oslo am nächsten Tag um 9.30 Uhr. Die Color Line bietet einige Sonderangebote. Die teuerste Fähranreise lohnt vor allem für PKW Reisende, die die lange Anfahrt über Dänemark vermeiden möchten und für Städtereisende ohne PKW.




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Oslo wurde Mitte des 11. Jh. von Hararld Hårdråde gegründet. Erst Håkon V. machte die Stadt um 1300 zur Hauptstadt, bis dahin war Bergen die Hauptstadt Norwegens. Heute hat Oslo ca. eine halbe Million Einwohner, ist die wichtigste Hafenstadt des Landes und ein bedeutendes Handels- und Industriezentrum mit beachtlichen kulturellen Aktivitäten.

Die Hauptstadt Norwegens überrascht mit ihrem jugendlichem Charme und historischem Ambiente und ist auch für eine reine Städtereise sehr zu empfehlen.


Sehenswert im Zentrum von Oslo:


Ein Stadtrundgang führt zu folgenden Sehenswürdigkeiten.


  • Westlich des Hafenbeckens liegt das moderne, architektonisch interessante Unterhaltungs- und Büroviertel Aker Brygge, das Ende der 80er-Jahre direkt an der Hafenbucht Pipervika entstand. Zahlreiche Restaurants und Geschäfte, ein Großleinwandkino und ein Theater locken Einheimische und Touristen zum Bummeln an. Der Blick von einem der Straßencafés über den Hafen hinüber zur alten Festung ist idyllisch. Von den Anlegern vor dem Viertel legen mehrere Ausflugs- und Fährschiffe ab.
  • Unweit östlich liegt das markante, etwas düster wirkende, Rådhuset. Das bereits von weiten erkennbare monumentale Gebäude wurde 1950 eingeweiht (verkörpert 'Neue Sachlichkeit') und bildet das Wahrzeichen der Stadt. Im Inneren haben namhafte Künstler an der Ausschmückung mitgewirkt. Im Prunksaal, der beeindruckenden 21m hohen Rathaushalle, findet jedes Jahr im Dezember die Verleihung des Friedensnobelpreises statt. Interessant ist auch die astronomische Uhr.
  • Das Teatermuseet in der Rådhusgate präsentiert anhand von Fotografien, Bühnenbildern, Kostümen etc. die Osloer Stadtgeschichte,
  • Ein HIGHLIGHT ist die Akershus Festning og Slott südlich des Rathauses direkt am Hafen. Die Festung gilt als eine der bedeutensten Zeugnisse der mittelalterlichen Geschichte Oslos. Sie wurde 1299-1319 erbaut und in seiner Geschichte mehrfach belagert. Die befestigte Königsresidenz widerstand jahrhundertelang allen Angriffen, bis sie 1624 ein Raub der Flammen wurde. Die Burg wurde im 17. Jh. in ein Renaissanceschloss umgebaut. Unter der Schlosskirche liegt die königliche Grabkapelle. Im Olavssaal finden Konzerte statt. Am nordöstlichen Rand der Festungsanlage findet man einige beachtenswerte Fachwerkhäuser und ein kleines Informationszentrum.
  • Das Hjemmefrontmuseet liegt im südlichen Festungsbereich. Hier wird anschaulich die Widerstandsbewegung im Zweiten Welt Krieg dokumentiert.
  • Am Festningsplassen liegt das Forsvarsmuseet. Es zeigt die norwegische Militärgeschichte von der Wikingerzeit bis Heute.
  • Das Museet for Samtidskunst ist der zeitgenössischen Kunst gewidmet.
  • Geht man nun Richtung Norden erreicht man die Domkirke an der Karl Johans gate. Der Dom, mit seinem massiven Ziegelturm, entstand Ende des 17. Jh. und wurde mehrfach restauriert. Aus dem Jahre 1699 stammen die Altartafel und die Kanzel. Die Glasfenster des Doms wurden von Emanuel Vigeland geschaffen. An der Südseite des Domplatzes liegen die Basarhallen, alte Markthallen, die heute ein Zentrum des Kunsthandwerks sind.
  • Die Prachtstrasse Karl Johans Gate ist eine großzügig angelegte Flanier- und Einkaufsmeile mit vielen historischen Gebäuden, Kaufhäusern und einem langgedehnten Park mit Springbrunnen.
  • Spaziert man auf der Karl Johans Gate Richtung Westen erreicht man am Anfang der Parkanlage das Stortinget, das 1861- 1866 erbaute markante Parlamentsgebäude. Das Innere ist mit Kunstwerken dekoriert.
  • Geht man durch den Park Richtung Westen gelangt man zum 1899 eröffneten Nasjonaltheatret. Auf dem Platz vor dem Theater stehen die Statuen von Henrik Ibsen und dem Nobelpreisträger und Verfasser der norwegischen Nationalhymne Bjørnstjerne Bjørnson.
  • Gegenüber des Nationaltheaters steht der prächtige Bau der 1811 gegründeten Universitet, in deren Aula die berühmten Wandmalereien von Edvard Munch zu sehen sind.
  • Hinter der Universität findet man zwei der größten Museen Norwegens, die Nasjonalgalleriet mit einer hervorragenden Sammlung norwegischer und internationaler Kunst (El Greco, Goya, Rembrandt, Renoir, Cezanne, Van Gogh, Gauguin, Picasso u.v.m.) und das archäologische Historisk Museum, indem modern und anschaulich die Stein-, Bronze-, Eisen - und Wikingerzeit sowie die Kirchenkunst und das Münzkabinett dargestellt wird.
  • Ein besonderes HIGHLIGHT ist der Anblick Det Koneglige Slott, am Ende der Karl Johans Gate. Das auf einem Hügel thronende Schloss wurde 1825-1848 im klassizistischen Stil erbaut. Es dient den norwegischen Monarchen als Winterresidenz. Vor dem Schloss steht die beeindruckende Reiterstatue König Karl Johans. Eine Besichtigung des Schlosses ist jedoch nicht möglich. Der angrenzende Schlosspark lädt zum Verweilen ein. Beliebt bei Touristen ist die Beobachtung der Wachablösung der königlichen Garde, begleitet vom königlichen Gardemusikcorps, die jeden Tag um 13.30 Uhr erfolgt (sofern seine Majestät anwesend ist).
  • Das Ibsenmuseet in der Arbins Gate 1, südlich des Schlossparks, ist dem norwegischen Dramatiker gewidmet. Henrik Ibsen hatte hier seinen letzten Wohnsitz. Sein Arbeitszimmer ist noch original möbliert.


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Sehenswert am Stadtrand von Oslo
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Die Stadt bietet neben den zentralen Sehenswürdigkeiten auch eine Vielzahl an weiteren Attraktionen:


  • Ausgesprochen EMPFEHLENSWERT ist der Besuch des weitläufigen Frognerparken. Der Park bietet Entspannung und Idylle und wird von vielen Osloern besonders an den Wochenende besucht. Ein wahres HIGHLIGHT ist der Skulpturenpark des Bildhauers Gustav Vigeland. Hauptelemente sind die mit 58 Bronzeskulpturen geschmückte Brücke über die Frognerteiche, der Brunnen mit Skulpturen die den Lebenszyklus darstellen und weiter oben, über mehrere Treppen zu erreichen, der 16,75 m hohe Monolith 'Lebenssäule' mit 121 Figuren in Stein. Drei Steinmetze haben 13 Jahre an dieses einzigartigen Kunstwerken gearbeitet. Der 1862 in Mandal geborene Künstler lebte und arbeitete in Oslo und in vielen anderen europäischen Metropolen und war Zeit seines Lebens erfüllt von glühendem Schaffensdrang. Der Park beherbergt zudem das Gustav Vigeland Museet und das Gut Frogner Hovedgård mit dem Oslo Bymuseum. Tipp: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für den Besuch des Parks, es gibt viel zu entdecken.
  • Nur wenige Kilotmeter südwestlich der Innenstadt liegt die Museumshalbinsel Bygdøy. Eine Halbinsel mit weltberühmten Museen, mit Wiesen und Feldern, Grünanlagen, Badestränden und der Sommerresidenz des Königs, das Oskarshall Schloss. Da das Parkplatzangebot begrenzt ist, sollte man im Sommer die Fähre oder ganzjährig den öffentlichen Bus nehmen. Nimmt man den Bus, ist das erste Museum das man erreicht, das Norsk Folkemuseum. Dieses sehenswerte weitläufige Freilichtmuseum zeigt 150 historische Gebäude aus vielen verschiedenen Regionen Norwegens, wie z.B. aus dem Setesdal, aus dem Numedal und der Telemark. Ein besonderes HIGHLIGHT ist die Stabkirche aus Gol aus dem 12. Jh, die 1885 hierher gebracht wurde. In Gol selbst steht heute nur eine Kopie. In der Eingangshalle werden historische Volkstrachten, Spielzeug etc. gezeigt. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm sorgt für Information und Unterhaltung. Einige hundert Meter weiter steht das Vikingskipshuset, es gehört zu den Highlights eines Bygdøy Besuches. Die drei berühmten Wikingerschiffe 'Osebergschiff', 'Gokstadschiff' und 'Tuneschiff' aus dem 9. und 10. Jh. sind anschaulich dargestellt und zählen zu den schönsten Beispielen alter norwegischer Schiffsbaukunst. An der Spitze der Halbinsel liegen die drei maritimen Museen. Das Norsk Sjøfartsmuseum ist der norwegischen Seefahrt gewidmet. Es zeigt u.a. die 'Gjøa', das Boot mit dem Roald Amundsen als erster die Nordwestpassage in der Arktis bewältigte. Im Frammuseet findet man das Polarschiff die 'Fram', die 1892 für Fridtjo Nansens Polarexpedition gebaut wurde. Das gegenüberliegenden Kon-Tiki Museet ist den Expeditionen des Ethnologen Thor Heyerdahl gewidmet. Ausgestellt sind sein Floß aus Balsaholz 'Kon-Tiki' und sein Papyrusboot 'Ra II'. Tipp: Beachten Sie die Öffnungszeiten aller Museen, besonders in der Nebensaison öffnen die Museen spät und schliessen bereits sehr früh.
  • Im Norden der Stadt liegt das weit sichtbare HIGHLIGHT und Wahrzeichen Oslos, der Holmenkollen (mit der U-Bahn erreichbar, Fußweg). Die weiße, 1892 errichtete Skisprungschanze ist die älteste der Welt. Von hier und besonders vom 62m hohen Turm hat man ein traumhaftes Panorama über Oslo. Im Sommer finden auf der Freilichtbühne Konzerte und Veranstaltungen statt. Neben der Schanze liegt das Skimuseet. Das Museum zeigt übersichtlich die Geschichte des Skilaufs, wie beispielsweise die Ausrüstung für Roald Amundsens Südpolexpedition 1910-1912.
  • Im Osten Oslos liegt das berühmte Munch Museet. Das moderne Gebäude beherbergt den größten Teil der 24000 Objekte, die der norwegische Maler der Stadt Oslo 1940 vermachte. Munch war Maler und Graphiker und gehörte zu den Begründern des Expressionismus.
  • Gegenüber des Munch Museets liegt der Tøyen Park mit dem Botanischen Garten. Auf dem zu Spaziergängen einladenden Gelände liegt auch das Zoologisk Museum und das Mineralogisk-geologish Museum.
  • Nähere Informationen zu Oslo finden Sie im Touristenbüro (hinter dem Rathaus) in der Innenstadt und im Internet unter: www.visitoslo.com .
  • Tipp: Reisende, die länger in Oslo bleiben und die planen mehrere Museen zu besuchen, empfehle ich den Kauf der 'Oslo Kortet', diese Karte gewährt freien Eintritt zu vielen Museen und kostenlose Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln u.a.. Sie ist in Hotels, auf einigen Campingplätzen, in Narvesen-Kiosken und im Fremdenverkehrsamt erhältlich. Es gibt 1, 2 und 3 Tageskarten.


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  • Der Holmenkollen bietet einen sehr schönen Blick über Oslo. Eine einzigartige Aussicht hat man vom 62 m hohen Turm der Sprungschanze, der mit einem Aufzug erreichbar ist.
  • Von den erhöhten Wällen der Akerhus Festung hat man einen schönen Blick über den Hafen, das Rathaus, die Windjammer 'Christian Radich' und die Stadt.
  • In ganz Oslo findet man eine Vielzahl an schönen Motiven, wie z.B. historischen Gebäuden, das Schloss, der Hafen mit historischen Booten und die Windjammer 'Christian Radich'



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  • Das westlich des Hafenbeckens liegende Unterhaltungs- und Büroviertel Aker Brygge, bietet eine Vielzahl an kleinen Geschäften.
  • An der Nordseite des Bahnhofsplatzes findet man moderne Einkaufszentren wie 'Oslo City' oder 'Byportens Shopping'.
  • In ganz Oslo gibt es eine Vielzahl an weiteren Geschäften jeglicher Art.




Oslo bietet eine Vielzahl an Restaurant, Cafés und Fast-Food Lokalen.

  • Tipp: Das Hafenviertel Aker Brygge bietet eine Vielzahl an Restaurants und Cafés. Die Straßencafés sind ein angenehmes Plätzchen um das Leben und Treiben im Hafen zu beobachten. In der Ferne sieht man das Rathaus und die Festung.



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Die Hauptstadt Norwegens verfügt über ein gutes Angebot an Unterkünften jeglicher Art.

  • Besonders reizvoll ist die Übernachtung im imposanten 'Holmenkollen Park Hotel Rica'. Das hoch über Oslo gelegene Hotel, bietet einen schönen Blick auf die Stadt. Das renommierte Firstclass Hotel wurde im traditionellen Holzbaustil gehalten.
  • Tipp: In der Hauptsaison bieten einige Hotels Sommerpreise an, die unter den Normalpreisen liegen. Fragen Sie danach!



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  • Die Campingplätze liegen am Rande der Stadt.
  • Tipp: Lediglich für Wohnmobillisten steht ein äußerst zentraler Platz am Sjølyst Bootshafen (Drammensveien 160) zur Verfügung. Er liegt im Westen, direkt an der Halbinsel Bygdøy. Der Platz ist nicht einfach zu finden, man muss die Einfahrt zum Jachthafen nehmen und im Hafengelände links über eine schmale Brücke fahren. Er ist absolut ideal für jeden Wohnmobilreisenden. Von Anfang Juni bis Mitte September wird das Hafengelände des Bootshafens für Wohnmobile genutzt. Der geteerte Platz liegt schön direkt am Jachthafen und bietet Stellplätze mit Strom für 250 Wohnmobile und eine einfache Versorgungsstation. Preis pro Übernachtung mit 2 Pers. inkl. Strom 100,-- NOK. In der Nachsaison ist ein idyllisches Plätzchen direkt am Jachthafen, mit Blick über den kleinen Fjord garantiert. Von hier lassen sich alle Sehenswürdigkeiten leicht mit dem Fahrrad erreichen. Ein ständiger Platzwart ist vor Ort (Wohnwagen am Wasser).




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