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Kanada

Poesie



Natur Erleben


Der Blick schweift ergriffen gierig umher.

Verweilend gibt man sich des Anblicks hin,
der Weite, der Macht, der Erhabenheit.
Man selbst so klein, im großen Quell der Naturgewalt.

Taucht ein in die Welt des Eises und des Schnees,
den glühend bauschigen Gletschern in sanftem türkis,
dem funkendelnden Licht auf schmelzendem Weiß.
Das smaragdgrüne Spiegelbild bedeckt letztes Eis.
Zögernd ergießt sich die karge Gletscherwelt in Täler,
um sich in Flüssen und Seen, Tanne um Tanne,
dem berauschenden Farbenspiel der Natur hinzugeben.

Durch tiefe Schluchten bahnt sich der Fluss seinen Weg.
Die Sonne taut letzten Schnee, Tropfen um Tropfen.
Aus dem sanften Lied des plätschernden Baches,
sammelt sich eine rauschende Oper aus grünblauer Gischt.
Letzte Bäume halten mutig unaufhaltsamem Wasser stand.
Kraftvolles Nass peitscht geräuschvoll schroffe Felsen hinab.
Tiefer Fall im Kessel gefangen, Strudel um Strudel,
uraltes Gestein getöpfert wie von Menschenhand.
Regenbogen ummaltes, fesselndes Naturschauspiel.

Das Tal des Flusses begleitet von kargen Wipfeln,
bizarren Gebilden, gemeißelt wie von Künstlerhand.
Ein Zug ertönt, das Feuerross begleitet seinen Lauf,
trotzender schwarzer Stahl dampft energisch heran.
Am blühenden Ufer wirft ein Angler seine Angel aus.

Glatte Steine umspült von glitzernd feuchtem türkis.
Bäume spiegeln sich im klaren Wasser am Ufer.
Das Kanu verlässt schwappend den hölzernen Steg,
plätschernd taucht das Paddel in die tiefblaue Stille des Sees.
Am Grund wirres Gehölz, kreuz und quer.
Fernab ragen majestätische Höhen gen Himmel,
ihr Haupt wie in Zuckerguss getaucht.

Verschlungene Waldpfade berauschen die Sinne.
Märchenhaft die Vielfalt des grünen Farbenspiels.
Saftige Farne umgarnen bizarr verschlungenes Geäst.
Zerfurchte Borke, Jahrhunderte altes Bäumekleid.
Kolossale Bäume berühren scheinbar den Himmel.
Ein Elch grast am Waldrand, unweit röhrt ein Hirsch,
nie ruhend trottet ein Schwarzbär des Weges.

Das glänzend Meer schwappt melodisch ans Ufer.
Fischerboote fahren hinaus aufs wogend tiefe Blau.
Der Klang der peitschenden Gischt beruhigt die Seele.
Die Ebbe gibt den Blick frei auf die zerküftetete Küste,
Muscheln und Seesterne pflastern verkarsteten Fels.
Angeschwemmte Hölzer liegen leblos am Ufer,
wie ein Mikado verschlungen, von der Sonne gebleicht.

Die Natur eine Welt voller Wunder und Möglichkeiten.
Erinnernd blickt man in die weite Ferne aufs Meer.
Die Berge, die Wälder, Wasserfälle, Flüsse und Seen.
Beflügelnde Augenblicke, ergreifende Momente
... Eindrücke die unvergesslich sind.





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