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Irland



Allgemeine Informationen:



  • Die Anreise mit dem eigenen PKW ist für Reisende die viel Zeit haben oder mit mehreren Personen anreisen sinnvoll, da die Flugkosten die Fährkosten dann übersteigen. Ein Auto ist grundsätzlich ratsam, ist jedoch nur eine der Möglichkeiten eine Rundreise zu machen und erlaubt Individualisten auch entlegene Orte zu entdecken. Die Anreise mit der Bahn ist zeitraubend.
  • Für Flugreisende sind Mietwagen sehr interessant, wobei ein Preisvergleich angeraten ist. Es gibt keine Kilometerbegrenzung. Ein Vorteil des Mietwagens: Man gewöhnt sich schneller an den Linksverkehr, da das Lenkrad auf der rechten Seite ist.
  • Kleiner Rat: Reisende, die einen Mietwagen buchen, sollten einen möglichst kleinen wendigen Wagen wählen, da die irischen Straßen oft sehr eng sind. Es ist ratsam die Versicherungsklauseln genau zu lesen.
  • Irland ist ein schönes Reiseziel für geübte Wohnmobilisten. Für Reisende die über ausreichend Zeit verfügt, ist die Anreise von Deutschland über England oder über Frankreich, eine interessante Alternative. Allerdings sind die irischen Straßen sehr schmal. Eine Reihe von Irland Spezialveranstalter, wie z.B. DERTOUR, bieten Wohnmobile ab einiger Flughäfen an. Ratsam ist die Buchung eines Camper Vans, da der wendiger ist und das Reisen auf den schmalen Straßen erleichtert. Die Preise für Camper sind sehr hoch, besonders in der Hochsaison. Irland verfügt über eine Reihe schöner Campingplätze, oft in idealer Lage. Wildes Campen ist nicht erlaubt.
  • Das Allerwichtigste: In Irland herrscht Linksverkehr. Die Straßen sind sehr schmal, auf dem Lande jedoch selten stark befahren. Wer sich dem Linksverkehr trotzdem nicht gewachsen fühlt, der sollte auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigen, wie z.B. eine Busrundreise buchen oder einen Kabinenkreuzer mieten.
  • In Irland üblich ist der Kreisverkehr, der Rechtsfahrende hat hier, wie auch bei gleichberechtigten Straßen Vorfahrt. Vergessen Sie beim Verlassen des Kreisverkehr nie, es herrscht Linksverkehr.
  • Das irische Straßennetz ist ein wenig verzwickt. Viele Nebenstraßen haben Schlaglöcher, die vor allem im Dunkeln zu Unfällen führen können. Grundsätzlich ist es ratsam im Dunkeln nicht Auto zu fahren. Die Orientierung ist am Abend meist getrübt und kann dazu führen, dass man auf der falschen Straßenseite Unheil anrichtet.
  • Bitte beachten Sie: Verkehrszeichen stehen auf der linken Straßenseite.
  • Die Ortschilder können durchaus am gleichen Pfahl mit anderen privaten Schildern hängen, zudem ist die Beschilderung oft zweisprachig und daher ein wenig irritierend. Entfernungen werden auf den neuen Verkehrsschildern in Kilometer angegeben, lediglich auf dem Land trifft man gelegentlich auf alte schwarz/weiße Schilder, die Meilen anzeigen.
  • Auf Nebenstrecken hat man häufig nur eine einspurige Straße, hier hilft nur sich arrangieren und schmal machen. Zudem trifft man öfter auf freilaufende Tiere, wie Schafe und Kühe, so dass man von vornherein eine niedrige Fahrtgeschwindigkeit einplanen sollte.
  • Ein Tipp: Bei Ihrer Tourenplanung sollten Sie ausreichend Zeit einplanen, da man in Irland oft Gefahr läuft scheinbar geringe Distanzen zeitlich zu unterschätzen.
  • Vorsicht: Reisebusse nehmen auf engen Straßen viel Platz in Anspruch, fahren Sie vorausschauend und weichen Sie aus.
  • Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt in geschlossenen Ortschaften bei 50 km/h auf Landstraßen bei 80 km/h und auf Autobahnen bei 120 km/h.
  • Das Tankstellennetz ist befriedigend. Bleifrei = ‚Unleaded’.
  • Besonders in Dublin wird sehr genau auf Parksünder geachtet. Falschparker haben damit zu rechnen ohne viel Federlesen mit sogenannten Clamps (Parkklauen) von der Polizei festgehalten zu werden. Die Entfernung kostete zuletzt ca. 80 € plus Strafzettel. Erst nach Entrichten dieser Gebühr bei der Wheel-clamping-company' mit Wartezeiten und Eingang der Gebühr beim Dublin Street Park Service wird das Auto befreit. Falschparker die den Verkehr behindern werden kurzerhand abgeschleppt und das wird richtig teuer.
  • Die Iren fahren meist gemächlich, wer sich dieser Fahrweise anpasst, wird es leichter haben. In Dublin kann es schon etwas hektischer werden.
  • Besonderer Tipp: Es gibt in Irland ein braunes Schild mit dem Zeichen ‚slí na Bóinne/Boyne Drive’, es weist auf landschaftlich reizvolle Straßen hin.


Fähren:

  • Fähren verbinden Irland mit Frankreich und England. Die Preise sind in der Hochsaison besonders hoch. Ein Preisvergleich gegenüber einem Fly & Drive Angebot ist angeraten. Wer über Land und Fähre anreist, benötigt viel Zeit.
  • Ein Tipp: Reisende, die mit dem eigenen PKW anreisen, sollten sich nach Kombi-Tarifen erkundigen, wie z.B. mit Stena Line. Der kombinierte Fährtarif besteht aus zwei Fährstrecken, wie. z.B. Hoek van Holland (NL)-Harwich (GB) und Fishguard (GB) -Rosslare (IRE), die besonders effizient sind.
  • Reisende, die über England anreisen möchten, und eine möglichst effiziente und unkomplizierte schnelle Verbindung vom Festland (Calais) nach England suchen (Folkestone), empfehle ich den Eurotunnel. Die Fahrt durch den Kanaltunnel dauert nur 35 Minuten. Tagsüber verkehrt der Zug alle 15 Minuten und eine Reservierung ist nur in der Feriensaison wirklich notwendig.
  • Direkte Fährverbindungen nach Irland werden lediglich von Frankreich angeboten. Von Häfen in der Normandie und in der Bretagne.



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  • Für Reisende, die eine Städtereise planen, lohnt ein Flug in die Hauptstadt Dublin. In Dublin selbst kann man die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Wer Dublin als Teil einer Rundreise plant, für den lohnen Fly & Drive Angebote.
  • Der ideale Flughafen für eine Rundreise durch den malerischen Südwesten Irlands ist jedoch Shannon. Das gilt für die Anmietung eines Mietwagens ebenso, wie für Fahrradtouristen, Wanderer und Mieter von Kabinenkreuzern.
  • Ein Tipp: Wer einen günstigen Flug sucht, dem empfehle ich die irische Fluglinie Aer Lingus. Weitere Airlines sind Ryanair, Germanwings und Lufthansa. Ein Preisvergleich lohnt immer. Vor allem in der Nebensaison und wer rechtzeitig bucht kann sehr günstig nach Irland fliegen.
  • Es werden zudem eine Reihe von Inlandsflügen angeboten.




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Irland ist ein Reiseland, welches einen nicht wieder loslässt. Reisende, die einmal in Irland waren, werden mit sentimentalen Gefühlen an die Reise zurückdenken. Wer Irland besucht, wird eine bezaubernde Landschaft, eine ergreifende Ruhe und fesselnd Mystisches entdecken. Vielerorts wird die Vergangenheit gegenwärtig. Uralte Abteilen, Schlösser und Herrenhäuser, keltische Kreuze und vieles mehr sind auf der gesamten Insel zu sehen.

  • Für Irland gibt es eine Reihe von Spezialreiseveranstaltern. Neben interessanten Pauschalreisen, bieten diese Veranstalter auch Hotel-Gutscheine, Kabinenkreuzer und Ferienhäuser bzw. Wohnungen an. Zudem kann man über diese Veranstalter auch die Fähranreise buchen. Beispiele sind DERTOUR Tours, CIE Tours, Grüne-Insel.de und www.gaeltacht.de.
  • Ein Tipp: Reisende, die sich die Zeit sparen möchten selbst eine Rundreise auszuarbeiten, für die haben die Veranstalter eine Vielzahl an schöner Busrundreisen, Mietwagenrundreisen und auch Radrundreisen zusammengestellt.
  • Das Irish Tourist Board hat unter www.entdeckeirland.de (discoverireland.com) eine Anzahl guter Informationen zusammengefasst. Es gibt in Irland überall ‚Tourist Information’ die Ihnen gern behilflich sind, sei es bei der Suche nach Unterkünften, Informationsmaterial und allgemeinen Fragen.
  • Reisende, die nicht länger als 3 Monate bleiben möchten, benötigen bei der Einreise einen gültigen Personalausweis.
  • Jeder der plant nach Irland zu reisen stellt die Frage nach Sicherheit. Trotz der Herzlichkeit der Menschen bringt der Nordirland-Konflikt Probleme mit sich, die den Touristen abschrecken. Wer in den Südosten der Insel fährt, der spürt jedoch kaum etwas von Problemen. Ansonsten gilt Irland als sicheres Reiseland. Wer durch das Land reist wird sich schnell sorglos fühlen. Leider bringt der Tourismus auch kriminelle Energien mit sich. Grundsätzlich gilt, Vorsicht ist besser als Nachsicht.
  • Öffentliche Telefone werden hauptsächlich mit Telefonkarte betrieben, die man in verschiedener Höhe bei Postämtern und in einigen Supermärkten kaufen kann. Ländervorwahl ist 00353.
  • Die Stromspannung beträgt 220 V. Sie benötigen einen 3-poligen Adapter, der für ca. 4,-- € in Elektrogeschäften und Flughäfen zu kaufen ist.
  • Mit historischen Umzügen feiern die Iren ihren Nationalfeiertag, den ‚St. Patrick’s Day’ am 17 März.
  • Irland ist reich an Fauna und Flora, Vogelkundler werden 380 Vogelarten vorfinden.
  • Die angegeben Preise beziehen sich auf das Jahr 2011+2012, sofern nicht ausdrücklich erwähnt.




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  • Die Landessprache ist Englisch. In westlichen Landesteilen wird zudem Gälisch gesprochen. Englisch ist für eine Reise nach Irland unumgänglich. Die Iren haben einen schönen, ausgeprägten Akzent, der je nach Region variiert.
  • Die Iren sind aufgeschlossene besonders gastfreundliche Menschen, die Sie gern willkommen heißen. Ihre Herzlichkeit trägt dazu bei, dass man sich in Irland schnell heimisch fühlt. Die Iren genießen das Leben und sind einwenig redselig und neugierig. Diese ‚curiosity’ sollte man jedoch nicht übel nehmen. Sie signalisiert Interesse und Aufgeschlossenheit auch dem Fremden gegenüber. Die meisten Iren sind katholisch und leben sehr strikt nach den strengen Regeln des Katholizismus.






  • Das Klima ist mild und vom Golfstrom geprägt. Es gibt weder starke Hitze (selten über 25 Grad), im Frühjahr und Herbst liegt der Durchschnitt bei 10 Grad und das Thermometer fällt so gut wie nie unter den Gefrierpunkt. Das satte grün der Landschaft hat seinen Ursprung. Es regnet oft, aber selten lange. Die trockensten Monate sind Mai, Juni und September.
  • Die ideale Reisezeit richtet sich nach den Vorlieben. Schön ist der Frühling, die Blumen erwachen und entfalten sich langsam. Die Monate Mai und Juni sind ideal. In den Sommermonaten Juli und August wird es merklich voller, doch dass grün scheint noch satter und zwischen den Regenwolken strahlt der Himmel in klarem Blau. Mitte September wird es ruhiger und das erste herbstliche Laub beginnt sich zu färben. Wer es vermeiden kann, sollte nicht während der Sommerferien nach Irland reisen, da die Preise leicht anziehen und die guten Bed & Breakfast Unterkünfte belegt sein können.
  • Die Kleidung sollte leger und zweckmäßig sein, gutes Schuhwerk, wohlige Kleidung für die Abende und vor allem Regenjacke und Schirm sind unentbehrlich. Trotz des gemäßigten Klimas ist die Sonne nicht zu unterschätzen.




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  • Die Preise liegen nur schwach über deutschem Niveau. Deutlich teurer sind Restaurants. Lediglich Fisch und Meeresfrüchte sind nicht so teuer. Reisen in Irland ist deutlich günstiger als in Großbritannien.
  • Die meisten Geschäfte und Unterkünfte akzeptieren Kreditkarten.
  • Ein Tipp: Mit der EC-Karte können Sie an fast jedem Geldautomaten Geld abheben.
  • Die Münzeinheit ist der Euro. Eine umständliche Umrechnung ist somit nicht mehr erforderlich und erleichtert die Reise.
  • Es gibt ein reichhaltiges Angebot an sinnvollen Souvenirs. Neben wunderschönen Strickwaren und Webarbeiten aus Naturwolle, findet man ein reichhaltiges Angebot an Tischwäsche. Weitere typische Souvenirs sind Whiskey (besonders lecker ist die Whiskeymarmelade), traditionelle Musik und Produkte des Kunsthandwerk, oft mit sehr schönen keltischen Ornamenten.
  • Auf Wochenmärkten und in Supermärkten bekommt man gute Lebensmittel. Einige Supermärkte haben auch Sonntags geöffnet.
  • Die meisten Geschäfte schließen um 17.30 oder 18.00 Uhr. Ausnahmen findet man insbesondere in Orten mit touristischer Infrastruktur.





  • Irland ist ein Reiseland für Individualisten, ein Land der Kultur und Tradition. Daher bieten sich Individualreisenden ein gutes Angebot an geeigneten Unterkünften. Ganz im Gegensatz zu England, sieht man in Irland eine ausgesprochen vielfältige schöne Eigenheimkultur.
  • Reisende, die eine Rundreise planen und günstige oder persönliche Unterkünfte suchen, werden eine Vielzahl hervorragender Bed & Breakfast Unterkünfte finden. Diese sind in einigen guten Broschüren zusammengefasst. Üblicherweise werden die Town & Country Homes zunächst nach Grafschaften und dann alphabetisch nach Orten sortiert ist. Der Guide beinhaltet Fotos, Kartenmaterial und informiert detailliert über die Unterkünfte mit Symbolen. Die Preise sind unterschiedlich. Infos finden sie im Internet z.b. unter www.bandbireland.com. Für ca. 65,-- € pro DZ/ÜF, mit Bad 'en suite’, erhält man eine qualitativ gute Unterkunft. Sind Sie vor Ort, empfiehlt es sich das Zimmer vorher anzuschauen, nach Preis und beinhaltetem Frühstück zu fragen. Die B&Bs und auch Farmunterkünfte verfügen meist über 2-6 Zimmer und zeichnen sich durch sehr persönliche Betreuung aus.
  • Reisende, die einwenig mehr Geld ausgeben möchten und die Annehmlichkeiten eines Hotels bevorzugen, finden in Irland eine schöne Auswahl an geschmackvollen Hotels. Eine Reihe dieser Hotels sind in der Broschüre Irelandhotels.com Guide zusammengefasst. Die Preise liegen durchschnittlich bei ca. 100,-- bis 140,-- € pro Nacht DZ/ÜF.
  • Wer ein wenig feudaler logieren möchte, findet im Guide ‚Manor House Hotels’ eine Broschüre von ausgewählten stilvollen Hotels www.manorhousehotels.com und Countrylodges unter www.Irishcountryhotels.com .
  • Eine besondere irische Attraktion sind Hotels die in Schlössern und Herrenhäusern untergebracht sind. Einige Pauschalreiseanbieter haben Rundreisen mit Übernachtung in Herrenhäusern und Schlössern zusammengestellt, die durchaus lohnenswert sind. Wer individuell reist, kann auch nur ein oder zwei Nächte buchen. Die Preise der Häuser sind sehr unterschiedlich. Für ca. 150,-- € pro DZ/ÜF, kann man bereits in einem Mittelklassehotel in einem Schloss übernachten. Einige der privaten Herrenhäuser sind in der Broschüre ‚The Hidden Ireland’ zusammengefasst www.hidden-ireland.com.
  • Urlaub mit einem Kabinenkreuzer auf Irlands Flüssen ist eine weitere Alternative. Die Mindestmietdauer beträgt üblicherweise 7 Tage. Der Mietpreis richtet sich nach Alter des Bootes und Anzahl der Schlafplätze. Interessierte finden z.B. im DERTOUR Katalog eine gute Auswahl an Bootstypen.
  • Für Aktivurlauber die Irland schon bereist und ihre bevorzugte Region entdeckt haben, finden sich eine Reihe attraktiv gelegener Ferienwohnungen bzw. Cottages, die meist wochenweise zu buchen sind. Einige Spezialreiseanbieter haben separate Broschüren herausgebracht, wie z.B. Shamrock Ireland Reisen unter www.cottages.de .
  • Für individuelle Rundreisen bieten sich zudem Campingplätze an. Die mehr als 100 Campingplätze haben einen mittleren Standard. In Urlaubsregionen bieten die Campingplätze meist auch zusätzliche Freizeiteinrichtungen. Die Irische Fremdenverkehrszentrale hat eine Broschüre herausgebracht, welche die Campingplätze im Detail beschreibt.
  • Grundsätzlich gilt. In der Hauptsaison – von ca. Juni bis Anfang September ist vieles teurer. Außerhalb der Hauptsaison sind Preisnachlässe möglich.


Tipp:
B&B und Hotelgutscheine. Viele Veranstalter bieten Gutscheinsysteme an. Grundsätzlich ist zu sagen, dass diese Gutscheine von den B&B Vermietern häufig ungern genommen werden. Die Preise der Gutscheine können sogar teurer sein, als die Unterkunft vor Ort gekostet hätte. Dies gilt vor allem bei B&B Unterkünften. Bei Hotels kann der Gutschein wirklich Geld sparen. Sinnvoll ist das Gutscheinsystem, welches mit Reservierung arbeitet für diejenigen, die

  • a) eine zeitlich sehr knapp bemessene Reise planen und sich die zeitraubende Suche nach einer Unterkunft ersparen möchten;
  • b) für Reisende, die sich bei der Wahl ihrer Unterkunft unsicher sind und bevorzugen weit im voraus zu planen um sorgsam in Ruhe auswählen zu können;
  • c) für Urlauber, die in der Hauptreiszeit Juli und August reisen müssen. Die saisonlosen Gutscheine sind dann oft günstiger.
  • Nachteilig ist das System 'im voraus reserviert', wenn einem die Unterkunft bei Ankunft nicht gefällt.
  • Einige Tipps: Achten Sie bei einem offenen System darauf, dass Sie Gutscheine erwerben, bei der die Anzahl der möglichen Unterkünfte hoch ist. Gibt es nur wenig Auswahl, muss man eventuell weit fahren oder sogar Alternativen suchen. Ideal ist es, wenn sich die Gutscheine nicht nur auf eine Kategorie beschränken. Tipp: Auch offene Gutscheine kann man vorab reservieren, man muss sich nur persönlich an den Vermieter wenden, z.B. ein Fax schicken oder anrufen. Tipp: Vergleichen Sie die Angebote der Reiseveranstalter sorgfältig, die Preise variieren und die Rücknahmegebühren, sind teilweise unterschiedlich hoch.




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Kulinarisch hat Irland Deftiges zu bieten. Neben der irischen Küche findet man außerhalb der Großstädte nur eine geringe Anzahl an ausländischen Restaurants.

Typisch:

  • Die Iren lieben es ausgiebig zu Frühstücken. Das irische Frühstück erinnert an das englische Frühstück und variiert nur durch Spezialitäten. Das Frühstück beginnt mit Müsli und Porridge, dazu trinkt man Tee und Orangensaft, weiter geht es mit gebratenen Eiern (poached, fried oder scrambled), gebratenen Würstchen, Speck, Hering und mit Pudding (wie Blutwurst), dazu gibt es ‚Soda brown bread’.
  • In der Mittagspause essen viele Iren nur einen Snack, wie z.B. eine Suppe oder ein Sandwich im nahen Pub. Für den schnellen Hunger gibt es Fish&Chips-Buden, Fast-Food Lokale und den Coffee Shop, einer Mischung aus Grill-Restaurant und Café. Bei einem ‚Pub-Grub’ bestehen die Beilagen meist aus Pommes und zerkochtem Gemüse (häufig Karotten). Selbst Fisch wird häufig paniert.
  • Viele Restaurants öffnen zur Hauptmahlzeit erst am Abend. Hier kann man einen Aperitif an der Bar nehmen, bevor man zu seinem Tisch geführt wird. Wer vermutet an jedem Küstenstreifen hauptsächlich Fischlokale zu entdecken der irrt. Fleischgerichte dominieren auf den Speisekarten. Die Küche zeichnet sich bei den Beilagen nicht durch Vielfalt aus. Wer nach einem Irish Stew sucht, wird lange suchen müssen. Mit etwas Glück wird ein anderer Lammeintopf angeboten. Beliebte Vorspeisen sind geräucherter Lachs und Austern. Beliebte Hauptspeisen sind Lammkeule, Rind, Scholle und Lachs in allen Variationen. Zu fast allen Gerichten werden Kartoffeln serviert.
  • Eine weitere irische Spezialität ist der High Tea. Eine genügende Mahlzeit zwischen 17 und 19 Uhr, die aber kaum noch zu entdecken ist.
  • Kuchen und Gebäckliebhaber finden keine große Auswahl.
  • Kleiner Tipp: Eine ideale Zwischenmahlzeit sind Scones. Diese werden meist in Bäckerein und Coffee Shops angeboten. Scones werden normalerweise mit Butter, Konfitüre und Sahne serviert. Lediglich Scones mit Rosinen schmecken süßlich, daher werden Scones auch mit Käse angeboten. Scones sind relativ sättigend, daher reichen 2 meist aus.


Getränke:

  • Iren sind Teetrinker und genießen ihren Tee mit Milch und Zucker.
  • Pubs sind weit mehr als nur eine Kneipe. Sie sind Treffpunkt für jung und alt, sei es zum musizieren, tratschen, zuhören, essen oder trinken. Wobei die Damen nicht am Tresen sondern an den Tischen Platz nehmen. Wer in Irland Bier bestellt, der bestellt ein ‚pint’ (etwa ½ Liter) oder ein ‚half pint’ (etwa ein ¼ Liter). Irland bietet eine Vielzahl guter Biersorten an, wie z.B. Kilkenny. Die Damen trinken gern mal ein Cider. Wer am Tresen bestellt bezahlt sofort. Wer nach Irland reist sollte sich den Besuchs eines Pubs nicht entgehen lassen, da die meisten Pubs auch eine sehr urige Einrichtung haben.




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Die Iren sind ein sportliches Volk. Traditionelle Sportarten sind Golfen, Hurling (ähnlich dem Hockey) und das sehr beliebte Gaelic Football, eine Mischung aus Fuß- und Handball. Segeln hat ebenso eine große Tradition, der älteste Segelclub der Welt ist der Royal Cork Yacht Club, der 1720 gegründet wurde.

Irland ist Inbegriff für saubere Luft, klares Wasser und unverdorbene Natur, und daher ein Eldorado für Aktiv-Urlauber.


  • Besonders Angler und Reiter werden hier Ihr Paradies entdecken.
  • Ausgezeichnete Bedingungen werden Wanderer, Radfahrer, Kanufahrer und Drachenflieger vorfinden.
  • Für Golfer stehen 400 Golfplätze zur Verfügung. Da Golfen in Irland keine teure Freizeitbeschäftigung ist, sondern Volkssport, ist das Golfen deutlich günstiger als in Deutschland. Hier werden auch Anfänger auf den Platz gelassen. Eine Ausrüstung ist preiswert zu mieten.
  • Entlang der 5600 km langen Küste gibt es unzählige Sandstrände und einsame Badebuchten für Schwimmer.
  • Topreviere bieten sich den Seglern, Wind- und Kitesurfern.



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