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Info

Schweden



Allgemeine Informationen:


  • Die Anreise mit dem eigenen PKW ist sehr sinnvoll, sie ermöglicht einem auch entlegene Orte zu entdecken.
  • Es gibt keine Autobahn- oder Mautgebühren, außer an der Øresund-Brücke. Ein Fahrzeug bis 6,0 m kostete 2005 - 285,-- Skr.
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel sind gut und man kann vor allem in größeren Städten das Auto einmal stehen lassen.
  • Mietwagen sind relativ teuer, wobei ein Preisvergleich wichtig ist.
  • Schweden ist ein ideales Reiseziel für Caravans und Wohnmobile. Reisende, die über ausreichend Zeit verfügen, für die ist das Anmieten eines Wohnmobils in Deutschland eine interessante Alternative. Schweden verfügt über gute Campingplätze, oft in idealer Lage, wie z.B. an Seen und am Meer. Wildes Campen ist in Schweden nur bedingt erlaubt. Weitere Informationen finden Sie unten, unter Unterkünfte.
  • Das schwedische Straßennetz ist sehr gut ausgebaut, übersichtlich und gut ausgeschildert. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt auf Landstraßen bei 80 km/h und auf Autobahnen bei 110 km/h. Verstöße werden mit Bußgeldern vor Ort geahndet.
  • Autos und Motorräder müssen auch tagsüber mit Abblendlicht fahren.
  • Das Tankstellennetz ist gut, das Benzin ist zur Zeit geringfügig teurer als in Deutschland. Bleifrei = blyfri.
  • Die Schweden fahren meist vorsichtiger und rücksichtsvoller als die Deutschen, wer sich zuvorkommend verhält, wird es leichter haben.
  • Ein Tipp: In Schweden gibt es weiße Schilder auf braunen Hintergrund. Diese Informationstafeln weisen auf touristisch interessante Strassen, Gebiete, Plätze und Weltkulturerbe hin.



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  • In Schweden sind Fähren ein wichtiges Verkehrsmittel. Es gibt viele innerschwedische Fährverbindungen und die Fähren verbinden Schweden mit Dänemark, Finnland, Norwegen und mit Deutschland. Die Preise sind relativ hoch. Ein Preisvergleich ist angeraten. Oft sind Teilstrecken mit dem Auto über Land günstiger, jedoch zeitaufwendiger.
  • Überwiegend gilt, je kürzer die Fährstrecke, desto günstiger ist der Preis. Von Deutschland gehört die TT-Line von Travemünde nach Trelleborg sicherlich mit zu den effektivsten Fährverbindungen. Weitere Informationen finden Sie unter Touren.



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  • Reisende, die eine Städtereise planen, für die lohnt ein Flug in die Hauptstadt Stockholm. In Stockholm selbst kann man die öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Da keine Charterflüge angeboten werden, sind die Kosten für einen Linienflug meist recht hoch. Ausnahme bildet Ryanair, die eine günstige Direktverbindung ab Hamburg-Lübeck anbieten. Es lohnt sich auf Angebote zu achten.
  • Die Anreise mit der Bahn ist ebenfalls eine überlegenswerte Alternative. Mehrere Züge verkehren täglich über die Vogelfluglinien nach Kopenhagen und weiter nach Malmö. Informationen erhalten sie bei der Deutschen Bahn unter www.bahn.de.



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  • Am 25.03.2001 trat das Schengener Abkommen in Kraft, so dass der noch mindestens 3 Monate gültige Personalausweis zwar mitzuführen ist, am Grenzübergang jedoch nicht mehr kontrolliert wird.
  • An größeren Parkplätzen finden Sie in Schweden touristische Informationstafeln und sofern der Automat gefüllt ist, zum Mitnehmen eine kostenlose Straßenkarte mit Sehenswürdigkeiten. Sollte Ihnen diese nicht ausreichen, finden Sie in den größeren Orten auch Turistbyrå. Hier versorgt man Sie mit Kartenmaterial, Ausflugstipps, Campingführer, Ferienhausverzeichnis und über Aktivitäten. Bereits vor Antritt der Reise kann man sich beim Schwedischen Fremdenverkehrsamt oder im Internet unter www.schweden-urlaub.de oder www.skandinavien.de informieren.
  • Die Sicherheit: Schweden gilt als ein vergleichsweise sicheres Reiseland. Wer durch Schweden reist wird sich sicher fühlen. Es gibt noch immer Regionen in denen nicht einmal die Türen verschlossen werden. Mit den Touristen kommen jedoch auch die Diebe. Generell und besonders in Großstädtchen und an Autobahnraststätten gilt, ein vorausschauendes Verhalten ist wichtig.
  • Ein Tipp: Da die meisten Restaurants, Geschäfte, Tankstellen, sogar die meisten Campingplätze bereits Kreditkarten akzeptieren, benötigt man nicht viel Bargeld.
  • In Schweden wird Umweltschutz sehr groß geschrieben, ein umweltfreundliches Verhalten sollte mittlerweile selbstverständlich sein. Der Umweltschutz trägt deutlich dazu bei, dass man sich in Schweden äußerst wohlfühlt.
  • Öffentliche Telefone werden meist mit Telefonkarte betrieben, die man an Kiosken kaufen kann.
  • Die meisten Filme und TV-Serien werden nicht synchronisiert und im Originalton ausgestrahlt (meist in Englisch), was durchaus reizvoll sein kann.



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  • Die Landessprache ist Schwedisch. Englisch ist für eine Reise nach Schweden völlig ausreichend, da die Schweden ein sehr gutes Englisch sprechen. Deutsch wird in der Regel nur selten verstanden.
  • In Schweden trifft man auf offene, freundliche und äußerst tolerante Menschen, die an vielem Spaß haben und an vielem interessiert sind.




  • Das Klima ist gemäßigt. Die durchschnittliche Temperatur beträgt im Sommer in Nordschweden ca. 13 Grad, in Südschweden ca. 18 Grad. Im Winter im Norden -13 Grad und im Süden bei ca. -1 Grad. Die ideale Reisezeit richtet sich nach den Interessen. Für das südliche Schweden ist die Zeit zwischen Ende Mai und Anfang September und im Norden Ende Juni bis Mitte August geeignet. Zum Wandern im Norden, sind die Wochen von Anfang August bis Mitte September ideal. In der Hauptsaison wird es deutlich voller, doch findet man an der langen Küstenlinie sicherlich noch ein freies Plätzchen. Wer es vermeiden kann, sollte nicht während der Sommerferien nach Schweden reisen, da die Preise leicht anziehen und viele attraktive Ferienhäuser, Hütten und Campingplätze belegt sein können.
  • Die Kleidung sollte leger und zweckmäßig sein, gutes Schuhwerk und warme Kleidung sind unentbehrlich. Trotz des gemäßigten Klimas sollte man die Sonne nicht unterschätzen, daher gehört neben guter Regenkleidung, und einem Mückenschutz auch eine gute Sonnencreme ins Reisegepäck.



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  • Die Badewasserqualität ist gut.
  • Die Wassertemperaturen sind im Juli und August am erträglichsten.
  • Es gibt in Schweden keine Kurtaxe und die Gesetzgebung sichert jedem, der sich entsprechend rücksichtsvoll verhält, mit dem 'Allemannsrätten' den freien Zugang zu öffentlichen Grund und Boden wie Wäldern, Küsten und Stränden zu.



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  • Die Preise liegen über deutschem Niveau, sind jedoch nicht ganz so hoch wie in Norwegen oder Dänemark.
  • Ein Tipp: Wesentlich teurer sind nur alkoholische Getränke, Zigaretten und wenige andere Artikel. Mit anderen Worten, man muss nicht alle Lebensmittel mitnehmen. Achten Sie auf Angebote und machen Sie Preisvergleiche. Meist auf dem Land findet man sogenannte Butiker på gårdar. In diesen Hofläden kann man frisches Gemüse und Obst, teilweise auch andere Lebensmittel und gelegentlich auch Kunsthandwerk einkaufen.
  • Fast jedes Geschäft akzeptiert Kreditkarten.
  • Info: Mit der EC-Karte können Sie an fast jedem Geldautomat Geld abheben.
  • Die Münzeinheit ist die Schwedische Krone Skr., 1 Krone = 100 Øre.
  • Es gibt ein reichhaltiges Angebot an interessanten Souvenirs, wie z.B. eine Vielfalt an geschmackvoller Tischkultur. Weitere typische Souvenirs sind Apfelwein, geräucherter und eingelegter Fisch, Bernstein, Keramik, Glas, Malerei und weitere Produkte des Kunsthandwerks.
  • Frische Lebensmittel kauft man am besten in Hofläden, auf Wochenmärkten und in Supermärkten. Fisch in Fachgeschäften, die oft direkt an Fischereihäfen zu finden sind. Einige Supermärkte haben auch Sonntags geöffnet.
  • Die meisten Geschäfte schließen bereits um 18.00 Uhr. Ausnahmen findet man lediglich in größeren Touristengebieten.
  • Alle Banken sind montags bis freitags von 9.30 bis 15.00 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr geöffnet.
  • Die angegebenen Preise beziehen sich auf das Jahr 2004+2007.




  • In Schweden findet man eine Vielzahl an Ferienhäusern. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Im Internet finden Sie eine Reihe von Ferienhausanbietern.
  • Bei individuellen Rundreisen sind Hotels eine mögliche, wenn auch teure Alternative. Interessant ist beispielsweise die Kette Countryside Hotels. Hierbei handelt es sich um Unterkünfte in Schlössern, Herrenhäusern oder anderen historischen Gebäuden. Über den Erwerb von Hotelschecks kann man, vor allem in der Hochsaison, die Kosten reduzieren. In Großstädten werden oft Stadtpakete angeboten, die neben der Übernachtung auch Ermäßigungen für Eintritte und kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel beinhalten.
  • Ein Tipp: Das Unterkunftsverzeichnisse ‚Hotels in Schweden' kann von der Schweden-Werbung für Reisen und Touristik in Hamburg bezogen werden, dort sind auch Preispakete genau aufgeführt.
  • Zudem gibt es eine Reihe von kleineren Unterkünften, wie Pensionate und Bed & Breakfast, die qualitativ sehr unterschiedlich sein können. Es lohnt sich die Zimmer vorab anzuschauen, nach Preis und beinhaltetem Frühstück zu fragen. Meist in den kleineren Städten und auf dem Land finden sich durchaus reizvolle kleine Häuser mit geschmackvollem Ambiente.
  • In Schweden gibt es rund 280 offizielle Vandrarheme (Jugendherbergen). Die Herbergen oder Gästehäuser sind oft in interessanten Behausungen eingerichtet und unterliegen keiner Altersgrenze, so dass sie eine günstige Alternative zu Hotelunterkünften bietet. Es gibt auch Familienzimmer. Eine Mitgliedschaft in einer Vereinigung ist nicht notwendig.
  • Für individuelle Rundreisen bieten sich zudem die Campingplätze an. Campingplätze haben einen sehr unterschiedlichen Standard. In Urlaubsregionen bieten die Campingplätze üblicherweise auch ansprechende Freizeiteinrichtungen an. Auf einigen Campingplätzen kann man auch Hütten mieten. Es lohnt sich ein Sonderprospekt zu bestellen. Bekannt sind die Campingplätze von SWECamp. Detaillierte Informationen findet man im Internet unter www.camping.se .
  • Info: Auf einer Reihe Schwedischer Campingplätze wird ein Camping-Pass verlangt, jedoch nicht auf allen. Das Camping Carnet International (CCI) reicht nicht aus. Sinnvoll ist die Anschaffung der Camping Card Scandinavia. Die Karte sollte man rechtzeitig vor Reisebeginn im Internet unter: www.campingraadet.dk in Dänemark beantragen. Sie ist ebenso für Schweden, Norwegen und Finnland gültig und kostet ca. 10 Euro pro Jahr. Alternativ kann man die Card auf dem ersten Campingplatz auf dem man übernachtet beantragen, der Antrag gilt dann als provisorische Karte. Die Original Card wird einem später zugeschickt. Reisen Sie lediglich nach Schweden, reicht die Svenskt Campingkort, die man im Internet unter: www.camping.se beantragen kann. Tipp: Camping Card Inhaber erhalten mehrere attraktive Vergünstigungen, sei es auf Campingplätzen oder auf Fährpreise etc. Informieren Sie sich vor Buchung, da eine Rückerstattung nicht möglich ist.
  • Wichtiger Hinweis: Viele Campingplätze in Schweden sind nur in den Sommermonaten geöffnet. In der Vorsaison und bereits ab Ende August kann die Versorgung eingeschränkt sein. Erkundigen Sie sich bitte vorab über die genauen Öffnungszeiten. Wichtiger Tipp: Auf eine Schweden Reise, sollte man immer ausreichend gefüllte Gasflaschen mitnehmen, da die Schwedischen Systeme nicht für deutsche Flaschen geeignet sind.
  • Für Wohnmobile bieten sich Parkplätze zur einmaligen Übernachtung an, die unauffällig abseits keine Verbotsschilder aufweisen. Vorraussetzung ist ein einwandfreies Verhalten, da Wohnmobillisten aufgrund des Missverhaltens anderer Camper das Missfallen und den Protest der Einheimischen provoziert haben. Interessant sind auch so genannte 'Quick Stop' Plätze. Man darf nur eine Nacht bleiben, muss nach 20/21 Uhr anreisen und vor 9 Uhr wieder abreisen. Die Preise sind ca. 30 % niedriger als bei einer normalen Übernachtung. Meist handelt es sich um die bekannten Campingplätze, die diesen Service neuerdings anbieten. In den Campingführern wird dieser ausgewiesen.
  • In der Hauptsaison – von Juni bis August ist vieles teurer. Außerhalb der Hauptsaison sind Preisnachlässe möglich.



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Auch kulinarisch hat Schweden einiges zu bieten. Sie finden hier das große Spektrum der europäischen und asiatischen Küche. In den kleineren Orten wird typische Hausmannskost angeboten. Die Preise in Restaurants sind üblicherweise sehr hoch.

  • Typisch Schwedisch: Weltberühmt ist das Smörgåsbord. Am schwedischen Büfett kann man ausgiebig Delikatessen schwelgen. Das Büfett setzt sich zusammen aus verschiedenen Fleischgerichten, warmen und kalten Fischvariationen, Käse, Kartoffeln, Pilzen, Salat, Käse, Beeren, u.v.m. Nicht fehlen darf dazu ein kleines Gläschen Aquavit. Leider ist so ein Büfett sehr kostspielig.
  • Das Mittagessen ist in Schweden eine Zwischenmahlzeit, die Hauptmahlzeit wird gegen 18.00 Uhr eingenommen.
  • Überall in Schweden werden leckere Fischspezialitäten serviert.
  • Ein Tipp: Selbstverpfleger finden in den Fischgeschäften sehr guten, äußerst frischen Fisch, der in der Küche der Ferienwohnung oder im Wohnmobil leicht zuzubereiten ist. Besonders günstig und frisch bekommt man diesen in den Fischereihäfen.
  • Kuchen und Gebäckliebhaber finden eine gute Auswahl, die jedoch nicht mit Deutschland vergleichbar ist.
  • Die Getränke: Hochprozentige Getränke sind in Schweden noch teurer als Bier. Der Kaffee entspricht etwa dem unsrigen, lediglich am Abend wird er sehr dünn getrunken.
  • Tipp: Wer sich in Schweden günstig ernähren möchte, sollte den sogenannten Dagens rätt, eine Art Mittagstisch nutzen und am Abend nur eine Kleinigkeit in einer Cafeteria essen.



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Die Schweden sind ein sportliches Volk. Das ganze Land ist mit Radwegen überzogen. Zudem sind alle Formen von Wintersport und von Wassersport sehr beliebt. Es wird gesegelt, geangelt und Kanugefahren und es wird viel Fußball gespielt.

Schweden ist ein Paradies für Aktivurlauber.

  • Entlang der langen Küste, der Schären und auf der 9000 km² großen Seenfläche, finden Angler ideale Bedingungen. Nicht immer müssen Angler eine gültige Fiskekort vorweisen. Es gibt eine Reihe von Orten an denen man ohne Lizenz angeln darf. Informieren Sie sich im jeweiligen Touristeninformationsbüro, dass auch Angelscheine verkauft.
  • Die Vielzahl an Seen sind ein Eldorado für Kanufahrer.
  • Gute Bedingungen werden Wanderer, Radfahrer, Reiter und Golfer vorfinden.
  • Topreviere bieten sich den Seglern.
  • Es gibt zudem Wintersportmöglichkeiten



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